Den Glockenverein Schmölln gibt es seit 2015. Somit war die Jahreshauptversammlung 2025 nunmehr die zehnte ihrer Art. Das Beste zuerst: Ja, der Verein ist, nach wie vor, aktiv.
Allerdings erscheint es uns so, als sei die Arbeit trotz der zehn Jahre Engagement noch nicht weniger geworden, und das Ziel ist, nach wie vor, nicht in unmittelbar greifbare Nähe gerückt. Das kann mutlos machen – muss es aber nicht, denn es gibt ja keinen Grund zum Verzweifeln: Die Mitarbeit der Pfarrei, des Glockensachverständigen des Bistums und einer Gestalterin für die Glockenzier ist zugesagt. Ja, auch kleine Schritte bringen voran. Die kleinen Schritte waren es dann auch, die die eher nachdenklichen Gespräche der Versamm-lung dominierten.
Erste und wichtigste Feststellung: Der Verein ist nicht alleiniger Herr des Verfahrens und kann so das Schrittmaß nicht selbst bestimmen. Zwei Beispiele:
Für das Vorhaben brauchen wir Genehmigungen. Die erste und vielleicht wichtigste ist die des Bistums. Um dafür einen genehmigungsfähigen Antrag zu stellen zu können, muss dem Bistum ein
Nutzungskonzept für die Liegenschaftsentwicklung der Pfarrei (fünf Altgemein-den) vorliegen, dass eine längerfristige Zukunft des Standortes Schmölln feststellt. Das gibt es nunmehr seit Mitte
2025. Wir hoffen auf seine Bestätigung. Danach können wir nächste, sichtbare Schritte einleiten.
Wir benötigen Geld. Deshalb versuchen wir, Fördermittel zu akquirieren. Die erste Frage der Geld- oder Fördermittelverwalter ist die nach dem Zeitplan des Vorhabens. Können wir den aber
schon festlegen, wo wir doch im Moment noch im ersten Schritt verharren?
Bereits an diesen Beispielen wird der "Kreisverkehr", auf dem wir uns bewegen, erkennbar.
Während der Zeit, die man mit "im Kreis drehen" und "kleinen Schritte wagen" verbringt, ändern sich Regierungen, lokale Wirtschaftsverhältnisse und Preise – auch Genehmigungs- und
Förderbedingungen. Darauf müssen und darauf werden wir uns einstellen – und wir möchten, dass alle Interessierten mitkommen und uns den Rücken stärken. Dafür haben wir uns einer sehr alten und
einfachen Methode erinnert:
Gebete bewegen. Uns und andere. Sie sind weder zeit- noch regierungsabhängig. Wir vertrauen darauf, dass unser und euer Gebet das Vorhaben in den Köpfen und Herzen von Entscheidern und Ämtern
voranbringt. In unseren fünf Gemeinden der Pfarrei haben wir angeregt, einmal monatlich eine sonntägliche Fürbitte dem erfolgreichen Ausgang des Glockenprojektes zu widmen. Gemeinschaftliches
Bitten in der Pfarrei wäre, so finden wir, ein guter Anfang. Doch auch dein, mein oder euer Gebet, allein oder in der Gruppe, werden wir spüren. Das wird auch unsere internen Planungen
beflügeln und die Suche nach Spendern befördern.
Natürlich kann jeder Mitbeter auch ein Spender sein. Der aktuelle SPENDENSTAND stimmt zwar optimistisch, aber der Zuwachs an Eigenmitteln erhöht die Wahrscheinlichkeit, Förder-mittel zu ergattern. Unsere Bankverbindungen für deine, für eure Gaben sind unter dem Reiter SPENDEN zusammengestellt.
Gemeinsam werden wir - wir mit dir und euch - dessen sind gewiss, das Vorhaben erfolgreich zum Ende bringen. Schon deshalb: Bleibt uns verbunden.
